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1993 – Kundgebung gegen das Musical «Jesus Christ Superstar»

von WM (Kommentare: 0)

Ein Blick zurück in die Anfänge

Für viele ist es ein Evergreen – das Musical «Jesus Christ Superstar» von Andrew Lloyd Webber, welches im November 1993 am Basler Stadttheater aufgeführt wurde. Doch der im Musical dargestellte Jesus hat auch heute nichts mit dem Jesus der Bibel zu tun. Zudem war die Inszenierung geschmacklos und abstossend.
So war damals im Bulletin 1/94 zu lesen: «Man halte sich vor Augen, dass in der Zeit wo sich die Welt mit Weihnachten, mit dem Kind in der Krippe beschäftigt, dieses als Erwachsener auf der Basler Bühne säuft, raucht und seine sexuelle Gier an Maria Magdalena stillt. In einer Zeit, in der Lieder mit den Versen des himmlischen Chores ertönen, da zeigt ein König Herodes einen Striptease im Theater. Als letzter Vergleich: Während wir überall Krippendarstellungen mit den Hirten finden können, präsentieren sich die Jünger als brutale, gewalttätige Rowdybande. Wir sind entsetzt, dass solche Geschmacklosigkeiten stillschweigend geduldet werden.»
Damals waren gut 300 bis 350 Menschen vor dem Stadttheater Basel zusammengekommen, um ihrem Missfallen gegen diese falsche Darstellung von Jesus Christus Ausdruck zu geben. Die Zuschauer der Vorstellung verliessen unter der Begleitung der Melodie von «Stille Nacht, heilige Nacht», welche von den Kundgebungsteilnehmern gesummt wurde, den Ort. Obwohl die Kundgebung belächelt und mit Unverständnis bedacht wurde, gab es eine verspätete Reaktion. Der Theaterdirektor, welcher die Aufführung zu verantworten hatte, wurde nach Beendigung der Saison nicht mehr weiter beschäftigt.
Auch nach 25 Jahren sollten wir mit der gleichen Entschlossenheit für die Wahrheit des Evangeliums einstehen und mit demselben Eifer dafür eintreten. Die christlichen Werte und die Freiheit des Glaubens sind auch heute in Bedrängnis. Für die Erhaltung dieser Werte setzen wir uns ein. (WM)

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