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25 Jahre cft Schweiz Teil 2

von WM (Kommentare: 0)

1997

August: Teilnahme an der nationalen Kundgebung für «Jugend ohne Drogen»

September: Am 19. September hatte eine Gruppe von cft/Betroffenes Spital die Gelegenheit in der Sendung «Arena» des Schweizer Fernsehens gegen die Fristenlösung Stellung zu nehmen. Es war sogar möglich, das Foto eines Embryos zu zeigen, was bei den Abtreibungsbefürwortern heftigen Unmut auslöste.

Am 28. September lehnte das Schweizer Stimmvolk die Initiative «Jugend ohne Drogen» ab. Damit verabschiedete sich die Schweiz von einer abstinenzorientierten Drogenpolitik.

1998

Juni: Am 2. Juni beteiligte cft sich rege beim Start der Initiative «Für Mutter und Kind». Zusammen mit Mitgliedern der Bewegung Betroffenes Spital hat sich cft tatkräftig für die Lancierung der Initiative eingesetzt.


Oktober: Rund 300 Personen, darunter auch Vertreter von cft, folgten dem Westschweizer Aufruf für das Leben in Bern am Abend des 2. Oktober. Auf dem Bundesplatz wurden 10’000 Kerzen angezündet. Jede Flamme sollte an ein ungeborenes Kind in der Schweiz erinnern, welches nicht das Licht der Welt erblicken durfte, da es einer Abtreibung zum Opfer fiel.

1999

April: Am 18. April hat das Schweizer Stimmvolk die neue Bundesverfassung angenommen. Zuvor hatte die Schweizer Bevölkerung die Gelegenheit, sich an der Diskussion zum neuen Verfassungsentwurf zu beteiligen. Viele Christen, mit ihnen auch cft, setzten sich für die Anrufung Gottes in der Präambel der Verfassung ein. Das Anliegen fand Gehör und unsere Verfassung beginnt mit «Im Namen Gottes, des Allmächtigen!».


Juni: Am 13. Juni hatten die Stimmberechtigten über das Referendum zum dringenden Bundesbeschluss zur Heroinverschreibung zu befinden. Die Vorlage war ein erster Schritt zur Legalisierung von Drogen, welchen cft bekämpfte und für ein Nein warb. Leider fand die Vorlage die Zustimmung des Stimmvolkes.


Oktober: Zu den National- und Ständeratswahlen vom 24. Oktober hat cft eine Wahlhilfe zusammengestellt. Diese fand guten Absatz.

2000

Frühjahr: Mit einer Umfrage zum Thema «Christsein heute» wollte cft auf das Jahr 2000 Bezug nehmen. Christi Geburt ist der Nullpunkt unserer Zeitrechnung. Mit 10 Fragen wollte man möglichst viele Menschen über ihren persönlichen Glauben befragen und sie in Bezug mit dem Christentum bringen. Weiter sollte die Umfrage zum Nachdenken anregen und auch als Einstieg für ein Gespräch über den Glauben dienen.

2001

Februar: Der amerikanische «Anti-Christ-Schock-Rocker» Marilyn Manson trat am 8. Februar im Zürcher Hallenstadion auf. Im Vorfeld informierte cft christliche Gemeinden und Politiker in der Region über die Veranstaltung und die gotteslästerlichen Inhalte der Lieder von Manson. In einem Brief an die Mitglieder des Zürcher Kantonsrates wurde sogar ein Aufführungsverbot verlangt. Die Aktion fand Beachtung in den Medien und führte zu einer Anfrage im Zürcher Kantonsrat. Christen aus der Region veranstalteten Gebetsversammlungen und standen vor dem Hallenstadion, wo sie versuchten mit Handzetteln die Besucher aufzurütteln.


Herbst: Umfrage bei christlichen Meinungsträgern nach 9/11 zum Thema Rückzug oder Aufbruch. Der Terroranschlag auf das World Trade Center in New York stellte eine neue Dimension von Gewalt dar. cft stellte verschiedenen Meinungsträgern die Fragen: Was geht angesichts der Weltlage in Ihnen vor? Wie sollen Christen ihren muslimischen Mitbürgern begegnen? Wie könnte die Wartezeit auf die Wiederkunft Jesu sinnvoll genützt werden? Mit welcher inneren Haltung beginnen Sie das neue Jahr? Unter den Befragten waren Kurt Spiess (damals SEA), Sam Moser (damals VFGM), Markus Müller (damals Chrischona) und Alt NR Christian Waber, um nur einige der insgesamt 11 Befragten zu nennen.

2002

Juni: Abstimmung am 2. Juni zum Referendum gegen die Fristenlösung. Das erste Halbjahr war geprägt vom Abstimmungskampf gegen die Fristenlösung. So waren verschiedene Vertreter von cft und Betroffenem Spital an Podiumsdiskussionen beteiligt. Das Referendum war die Möglichkeit, das Leben von tausenden von Ungeborenen in der Schweiz zu retten. Doch das Schweizer Stimmvolk fand weder die Kraft noch den Mut für den Lebensschutz. Mit 72% wurde das Referendum deutlich verworfen.

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