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NEIN zum Selektions- und Perfektionierungswahn

von cft (Kommentare: 0)

Eidg. Volksabstimmung vom 5. Juni - NEIN zum schrankenlosen, unkontrollierbaren Fortpflanzungsmedizingesetz

In der Schweiz werden jährlich etwa 2000 Kinder geboren, welche im Reagenzglas gezeugt wurden. Pro geborenes Kind bleiben bereits heute ca. 15 Menschen-Embryonen auf „der Strecke“, falls die Präimplantationsdiagnostik (PID) eingeführt würde, wären es 30-40 Menschen-Embryonen, welche pro gesund geborenes Kind wegselektioniert würden.  D.h., die Verfahren degradieren den Menschen an sich bereits zum „Roh- und Verbrauchsmaterial“. Bei allem Verständnis für Paare, welche sehnlichst auf ein Kind hoffen – die Verfahren der Fortpflanzungsmedizin im Reagenzglas verletzten in sich selber schon massiv die Menschenwürde. Es gibt andere Möglichkeiten, schöpfungsgemäss mit einer allfälligen eigenen Unfruchtbarkeit umzugehen (www.iner.org oder http://www.naprotechnology.com ).  In der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind die Forschungen des Schweizer Kardiologie Professors Urs Scherrer am Inselspital in Bern. Dieser hat nachgewiesen, dass Kinder, welche im Glas gezeugt wurden, ein rund viermal höheres Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten (Herzinfarkt, Hirnschlag, Halbseitenlähmung, Arteriosklerose, hoher Blutdruck etc.) haben. Ein Fakt, der von den Fortpflanzungsmedizinern geflissentlich verschwiegen wird.

Dieser Verfassungsartikel tönt gut. Er hat aber u.a. zur Konsequenz, dass Menschen-Embryonen neu eingefroren werden dürfen. Am 5. Juni stimmen wir über das Fortpflanzungsmedizingesetz ab. Es legt fest, wie der Verfassungsartikel im Detail umgesetzt werden soll. Neu dürften damit bis 12 Embryonen entwickelt werden. Diejenigen, welche nicht sofort eingepflanzt werden, landen in Gefriertanks. Das werden pro Jahr Zahntausende sein, welche dort einem ungewissen Schicksal entgegengehen. Nach zehn Jahren müssen sie entweder implantiert, vernichtet oder der Forschung zur Verfügung gestellt werden.

Im letzten Jahr wurde der Verfassungsartikel Art. 119c leider mit einer relativ grossen Mehrheit (61,9%) angenommen. Hier ein Vergleich der beiden Verfassungsartikel-Versionen:

Die Verfahren der medizinisch unterstützten Fortpflanzung dürfen nur angewendet werden, wenn die Unfruchtbarkeit oder die Gefahr der Übertragung einer schweren  Krankheit  nicht anders behoben werden kann,  nicht aber um beim Kind bestimmte Eigenschaften herbeizuführen oder um Forschung zu betreiben; die Befruchtung menschlicher Eizellen ausserhalb des Körpers der Frau ist nur unter den vom Gesetz festgelegten Bedingungen erlaubt; es dürfen nur so viele menschliche Eizellen ausserhalb des Körpers der Frau zu Embryonen entwickelt werden, …  
... als für die medizinisch unterstützte Fortpflanzung notwendig sind.
(Neue Version, im letzten Sommer angenommen.)
... als ihr sofort eingpflanzt werden können.
(Alte Version) 

NEIN zu diesem Fortpflanzungsmedizingesetz:

  • weil damit jährlich zehntausende Embryonen „auf Vorrat“ produziert werden
  • weil dieses Gesetz die Präimplantationsdiagnostik nicht nur für Eltern mit Erbkrankheiten, sondern auch für unfruchtbare Paare generell zulässt (obwohl die Paare damit nicht eher zu einem Kind kommen, d.h. es gibt keine wissenschaftliche Evidenz dafür. Es handelt sich dabei um die Hauptanwendung der PID!!).
  • weil Präimplantationsdiagnostik nichts anderes als Selektion ist
  • weil damit die Menschen wieder in Gruppen eingeteilt werden, solche mit Eigenschaften, welche lebenswert sind und solche mit Eigenschaften, welche nicht lebenswert sind. Das ist nicht nur ein ethisches, sondern ein grundrechtliches Problem.


JETZT geht es darum, möglichst viele Leute an die Urne zu mobilisieren für ein NEIN am 5. Juni 2016 zu diesem Fortpflanzungsmedizingesetz. (ChK)

Mehr unter :
http://www.fmedg-nein.ch/

www.human-life.ch/fmedg-nein.pdf

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