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Unterschriften sammeln lohnt sich!

von BG (Kommentare: 0)

Durch eine breite politische Unterstützung des Referendums von links bis rechts und durch zahlreiche Pro-Life-Organisationen kam das Referendum gegen das revidierte Fortpflanzungsmedizin-Gesetz (rev. FMedG) zustande und konnte bei der Bundeskanzlei mit 60‘000 gültigen Unterschriften fristgerecht eingereicht werden.
Das Schweizer Stimmvolk wird voraussichtlich am 5. Juni 2016 darüber abstimmen. Wenn dann eine Mehrheit des Volkes „nein“ auf den Stimmzettel schreibt, erhält das Parlament den Auftrag, das PID Gesetz nochmals zu überarbeiten und restriktiver auszugestalten.
Der Bundesrat hatte ursprünglich in seiner Botschaft vom 7. Juni 2013 eine Zulassung der PID befürwortet, dies aber nur für Paare, welche von einer schweren Erbkrankheit betroffen sind. Das Chromosomen-Screening wollte er aber weiterhin verboten wissen. Das Parlament folgte leider nicht dem Bundesrat, sondern überschritt die vorgegebene Grenze. Der Weg, im Rahmen der künstlichen Befruchtung die Embryonen auf allerlei Kriterien zu überprüfen und systematisch auszuselektionieren, wurde geöffnet. Das bedeutet, dass hunderttausend Embryonen nur dazu erzeugt werden, um dann in „lebenswert“ oder „nicht lebenswert“ eingeteilt zu werden.
Liebe Leserschaft von cft, es ist Zeit aufzustehen und dem unmenschlichen Handeln an den Schwächsten unserer Gesellschaft Einhalt zu gebieten.
Lassen wir uns weder von der Komplexität des Gesetzes noch vom Hin und Her in Parlament und Bundesrat einschüchtern oder ermüden. Es gilt Mut zu fassen und die persönliche Verantwortung zu diesem Thema anlässlich der Volksabstimmung im Juni wahrzunehmen.

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