Einswerden mit dem Geringen und dem Schwachen

Nachdem der Zürcher Stadtrat keine Bewilligung für einen Marsch, sondern nur für eine stehende Kundgebung erteilt hatte, wurde am 17. Juni der vom OK «Marsch fürs Läbe» eingereichte Rekurs durch den Statthalter des Bezirks Zürich gutgeheissen. Das bedeutet, dass zusätzlich zur geplanten Kundgebung auf dem Turbinenplatz in Zürich nun auch ein Bekenntnismarsch in den Stadtkreisen 4 und 5 bewilligt ist.

Von Daniel Regli, OK-Präsident

 Es ist nicht lange her, da rühmte man sich in Island, dass dort keine Menschen mit Down-Syndrom mehr geboren werden. Der medizinische «Fortschritt» macht es möglich, alle Ungeborenen mit Trisomie 21 frühzeitig im Mutterleib aufzuspüren und mittels Abtreibung zu beseitigen.

Das ist eine Tragödie! Die Sünde hat es tief im Menschen verankert, dass er stark, fehlerfrei und erfolgreich sein will. Ängste, Unsicherheiten, körperliche und seelische Defizite stehen diesem Wunschbild entgegen. So werden eigene Schwächen abgelehnt, ausgeblendet oder heftigst bekämpft. Fremde Schwächen geben Anlass zu Spott und Mobbing. Und Behinderte wie die «Downies» will man nun gänzlich zum Verschwinden bringen, da sie ein Affront für eine Gesellschaft in perfektionistischem Wahn sind. Die Verachtung und Eliminierung von behindertem Leben (eugenische Abtreibung) ist für Familien und für die Gesellschaft ein enormer Schaden. Völker, die sich daran machten, einen neuen, perfektionierten Menschen zu schaffen, wurden in furchtbaren Katastrophen dezimiert. Gott hat ganz andere Massstäbe, wie das Wohlergehen von Individuen und Gesellschaften gelingen kann. Paulus schreibt: «Was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt, was nichts ist, damit er zunichtemache, was etwas ist.» 1. Korinther 1,28

 

Kommen Sie alle nach Zürich und stehen Sie für das Lebensrecht der Schwachen ein!

Mit dem 10. «Marsch fürs Läbe» wollen wir uns auf Gottes Seite stellen. Als ‹Geringe und Verachtete› wollen wir uns eins machen mit den «Downies» und uns für ihr Lebensrecht einsetzen. Im Rahmen der Kundgebung kommen Personen zu Wort, die entweder selbst ein Down-Syndrom haben, oder Männer und Frauen, welche im familiären oder beruflichen Rahmen Mitmenschen mit einem Down-Syndrom begleiten. In Wort, Bild und Musik werden Freude, Inhalt und Sinn des Lebens mit Down-Syndrom dargestellt. Zusätzlich wird die Kundgebung Bezug nehmen auf den Sachverhalt, dass auch in der Schweiz gegen 90% der Ungeborenen mit dem Befund Trisomie 21 abgetrieben werden. Es werden politische Massnahmen zur Diskussion gestellt, wie die Situation verbessert werden kann, sodass in unserem Land wieder vermehrt Kinder mit Down-Syndrom das Recht erhalten, geboren zu werden. Zum Wohlergehen der Schweiz und zur Ehre Gottes!

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