Petition an den Schweizer Bundesrat

Diese Petition kann von allen Personen unabhängig von Alter und Nationalität unterschrieben werden!

Ganz oder teilweise ausgefüllte Bogen sind bis zum 31. Januar 2019 zurückzusenden.

 

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Anlässlich des neunten Marsch fürs Läbe 2018 in Bern wurde eine Petition an den Schweizer Bundesrat gestartet, um auf die Folgen einer Abrtreibung aufmerksam zu machen. Unterschreiben Sie die Petition und tragen Sie das Anliegen mit:

 

Sehr geehrte Damen und Herren der Schweizer Landesregierung

Bei einer unwillkommenen Schwangerschaft wird die Abtreibung meist als naheliegendste Lösung des Problems gesehen. Dass sehr viele Frauen dadurch später in seelische Not geraten, wird in der Betrachtung und auch in der Beratung weitgehend ausgeblendet.

Eine der umfassendsten Studien zu Abtreibungsfolgen1 hat gezeigt, dass Frauen nach einer Abtreibung ein um 81% erhöhtes Risiko haben, psychisch krank zu werden. Bei 10% der Frauen trat ihre psychische Erkrankung als Folge einer Abtreibung auf. Andererseits steigt das Risiko einer schwierigen Verarbeitung, wenn Frauen bereits vorher an einer psychischen Krankheit litten.

Bei jährlich mehr als 10’000 Abtreibungen gibt es in der Schweiz sehr viele Frauen, aber auch Männer, die unter den Folgen von Abtreibungen leiden. Das sind zahllose menschliche Tragödien, welche die persönliche Entwicklung wie auch zwischenmenschliche Beziehungen belasten. Mit entsprechenden Folgekosten für unser Staats- und Gesundheitswesen.

Weder in Schulen, Universitäten, Arztpraxen, Beratungsstellen noch in den Medien wird umfassend über die Risiken von Abtreibungen informiert. Das bedeutet: Jugendliche und junge Erwachsene werden nicht befähigt, im Falle einer unwillkommenen Schwangerschaft weitsichtige und konstruktive Entscheidungen zu treffen.

Als Landesregierung stehen Sie in der politischen Verantwortung, sicherzustellen, dass das Volk auch über die Schattenseiten der Abtreibungen und die langfristigen negativen Folgen informiert wird. Aufgrund der Straflosigkeit der Abtreibung in den ersten 12 Schwangerschaftswochen besteht die Gefahr, dass gerade junge Menschen aufgrund fehlender Information schwerwiegende Fehlentscheidungen treffen. Die Unterzeichnenden dieser Petition bitten Sie, alles Ihnen Mögliche zu unternehmen, um das einseitige Bild der Abtreibung in der Öffentlichkeit zu korrigieren. Das sind Sie dem Wohlergehen der Bevölkerung schuldig!

 

Der Schweizerische Bundesrat wird gebeten:

  • ... sich ein umfassendes, wissenschaftlich gestütztes Bild über die gesundheitlichen Folgen von Abtreibungen zu verschaffen (Rezeption bestehender Studien; neue Studien durch das Nationale Forschungsprogramm).

  • ... in Folge bei den kantonalen Behörden darauf hinzuwirken, dass im Unterricht an Schulen und Universitäten über die schmerzlichen Folgen von Abtreibungen informiert wird.

  • ... sich bei den kantonalen Behörden dafür einzusetzen, dass Beratungsstellen, gynäkologische Arztpraxen und Spitäler wieder als oberstes Ziel verfolgen, schwangere Mütter für ein gemeinsames Leben mit dem Kind zu bewegen. Zusätzlich sind die hohen Risiken einer Abtreibung klar und umfassend zu benennen.

  • ... die öffentliche Diskussion des Themas Abtreibung in den Medien proaktiv zu beeinflussen, damit die Abtreibungsfolgen nicht mehr bagatellisiert werden und dem Leben des ungeborenen Kindes wieder oberste Priorität zukommen kann.

Informiert bleiben!

 

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