Liebe Freunde von Christianity for today

Wir schauen auf ein aussergewöhnliches und tief eindrückliches Jahr zurück, das seine Spuren hinterlassen wird. Es scheint mir, als ob der Allmächtige ganz neu das Zepter in die Hand genommen habe. Gott «sitzt noch im Regimente», heisst es in einem Lied von Paul Gerhardt, und «er braucht keine Ratgeber», formuliert Martin Luther. Auf sein Mit-Gott-Rechten-und-Raten schien es ihm nämlich, als ob er folgende Antwort vom Himmel bekomme:

«Dein Rat ist ja schön und wohl bedacht. Ich weiss wohl, dass du ein verständiger, gelehrter Mann bist. Aber ich habe den Brauch nie gehabt, dass mich Petrus oder Doktor Martinus oder wer es auch sein möchte, unterrichten, regieren oder führen müsse. Ich bin nicht ein solcher Gott, der sich belehren oder regieren lassen will, sondern einer, der andere zu führen pflegt, zu regieren und zu belehren!»

Durch die deutlich veränderten Umstände, welche Corona verursacht hat, tritt die Frage nach Gott für viele Menschen ganz neu in den Vordergrund. Christen, lasst uns Seine Botschafter sein! Durch unseren Herrn Jesus Christus haben wir eine tragende Hoffnung empfangen. Durch die Vergebung unserer Schuld haben wir Versöhnung mit Gott und unseren Nächsten erlangt. Das Wissen, in jeder Situation vom himmlischen Vater getragen zu sein erfüllt uns mit wunderbarem Frieden. Je dunkler das Umfeld, desto heller leuchtet das Licht.

«Der Herr ist mein Licht und mein Heil;
vor wem sollte ich mich fürchten?»
Psalm 27,1

Lasst uns gerade in der Advents- und Weihnachtszeit dieses herrliche Licht in die Dunkelheit hineinleuchten! Seien wir Botschafter an Christi statt! Die Welt sehnt sich nach einem Anker, der hält.

Für den Vorstand von Christianity for today

Jürg Läderach
Präsident

 

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