Die Macht der Pornographie...wenn Blicke süchtig machen

Rund 200 Teilnehmer konnte Präsident Jürg Läderach an der cft-Jahreskonferenz vom 8. April 2006 in der Mehrzweckhalle Hof Oberkirch in Kaltbrunn begrüssen. Die immer vorhandene Gefahr durch leicht zugängliche und stark verbreitete Medien der Pornographie wie das Internet bildete den Schwerpunkt der Konferenz. Die Redner Nationalrat Christian Waber, Robert Rahm und Peter Töpfer gaben durch ihre Erlebnisberichte der Veranstaltung einen sehr persönlichen Rahmen.

Gefangen im Chat-Raum

Durch den Email-Verkehr mit seiner im Ausland weilenden Tochter, kam Nationalrat Christian Waber zum Chaten, einem virtuellen Gespräch via Internet, in dem sehr persönliche und intime Dinge ausgetauscht werden. Aus dem anfänglichen Nervenkitzel entwickelte sich eine Abhängigkeit. Durch Gottes Hilfe erlebte er Befreiung. Waber betonte, dass die Ehrlichkeit mit sich selber eine Voraussetzung dafür gewesen sei. Weiter berichtete er, wie viele Christen in die Pornographie verstrickt seien. Dadurch gehe die Glaubwürdigkeit eines Christen verloren.

Suchtfalle Wohlstand

Der Hallauer Unternehmer Robert Rahm berichtete, wie aus dem Bedürfnis nach Information durch Fernsehen und Internet Medien ins Haus kamen, die eine grosse Gefahr in sich bergen. Die Anonymität erleichtere den Zugang zu Pornographie. Er unternahm Schritte, um dieser Gefahr zu entfliehen: So liess er seinen Internetzugang durch eine Kindersicherungs-Software schützen und den Kabelanschluss demontieren.

Gefangen im Sexgeschäft

Peter Töpfer gab sein persönliches Zeugnis, wie er vom Bordellbesitzer in Hamburg durch Gottes Eingreifen zum Prediger wurde. Für Eltern interessant waren seine Hinweise, wie Mädchen in die Fänge der Zuhälter gerieten und sie schliesslich in der Prostitution landeten. Ausschlaggebend war das Verhältnis zwischen dem Mädchen und ihren Eltern.

Gefangen im Internet

Margret und Kjell Olsen, die Erfahrung in der Jugendarbeit haben, zeigten die Gefahren von ungehindertem Internet-Konsum in der Familie auf. Margrit Olsen gab praktische Tipps zum Umgang mit Jugendlichen und dem Internet weiter. Sie betonte vor allem die Wichtigkeit eines offenen Verhältnisses zwischen Eltern und Kindern. Für die Benutzung des Internets zu Hause durch die Kinder empfahl sie einen abgesprochenen Rahmen. Kjell Olsen betonte, dass Bindungen durch Jesus Christus überwunden werden können. Er sei es, der Sieg und Befreiung schenkt und auf diese Zusagen dürfe ein Mensch bauen.

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