Spannungsfeld Schöpfung - Evolution

Die Geschichte des Lebens und der Menschheit - Zufallsprodukt oder göttlicher Plan? An dieser Frage entzünden sich immer wieder heftige Debatten. Denn wer die Frage nach dem "Ursprung" zulässt und sie konsequent weiterentwickelt, der erkennt ihre grundlegende Bedeutung für die Bereiche Wissenschaft, Politik und Theologie in der heutigen Zeit. Deshalb befasste sich cft Schweiz (christians for truth) an der diesjährigen Jahreskonferenz mit dem Thema "Spannungsfeld Schöpfung - Evolution" und lud dazu verschiedene Referenten ein:

Dr. Reinhard Junker, ein Biologe und ausgewiesener Kenner der Materie eröffnete die Tagung mit einem Vortrag über Gegensätze zwischen Schöpfung und Evolution. Er zeigte auf, wie leichtfertig biologische Indizien wie fossile Funde oder Ähnlichkeiten in äusserer und innerer Struktur als Fakten zu Gunsten der Evolution verwendet werden, obgleich sie mindestens so gut die Schöpfungstheorie stützen könnten. So kann etwa die Ähnlichkeit von Lebewesen in Genetik oder Körperbau auch auf eine gleichartige Funktion oder dasselbe Konzept eines Schöpfers zurückzuführen sein.

Aus Sicht der Politik schilderte Altnationalrat Walter Schmied seinen Kampf im Europarat. Dank seiner Intervention wurde der Text einer schöpfungsfeindlichen Resolution des Europarates erheblich abgeschwächt. Am Ende seines Vortrages ging er auf den Unterschied zwischen Glauben und Wissenschaft ein. Der Wissenschaft wird es nie gelingen zu beweisen, wie die Welt und das Leben entstanden ist, ebenso wenig uns Kreationisten. Es bleibt uns aber der Glaube an einen souveränen Schöpfer, an einen allmächtigen, liebenden Gott, der sich uns in Seinem Wort offenbart.

An diese eindrücklichen Worte knüpfte Rev. Kjell Olsen an. Er zeigte die Folgen der Evolutionslehre in der Gesellschaft auf. Wenn das Überleben des Stärkeren tatsächlich der Motor der Evolution ist, weshalb sollte man dann Abtreibung, Rassismus oder Unmoral verurteilen? Wenn es zutrifft, dass wir alle nur eine zufällige Anhäufung von Molekülen sind, worin besteht dann der Sinn des Lebens? Kein Wunder, dass weltweit gerade Jugendliche zunehmend ihren Halt verlieren, was mit ein Grund für die hohe Jugendselbstmordrate ist.

Nach so vielen Erläuterungen, Fragen und Antworten wurden die Zuhörer aber auch aufgefordert, in Alltagsdiskussionen mit Andersdenkenden über alle noch so schlagfertigen Argumente die Liebe Christi zu stellen. Sie ist es, welche letztlich die grösste Überzeugungskraft hat.

Informiert bleiben!

 

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