Christlich oder säkular - Der Kampf zweier Weltanschauungen

Dr. Peter Hammond, Leiter der Missionsorganisation ‚Frontline Fellowship‘, eröffnete dieses Jahr die CFT Konferenz zum Thema ‚Christlich oder säkular-Der Kampf zweier Weltanschauungen‘. Mit eingängigen Illustrationen schilderte er die generelle Richtung, die unsere moderne Gesellschaft einschlägt. Ihr Ziel ist eine globale Einigung auf wirtschaftlicher, politischer und religiöser Ebene. Dieser Vereinheitlichungsprozess wird oft unter dem Begriff ‚Globalisierung‘ zusammengefasst und birgt etliche Gefahren, unter anderem einen schon in der Offenbarung beschriebenen Zwang zur Ausübung einer einzigen Religion. Das Zeichen an Hand und Stirn soll die Zugehörigkeit zu dieser Religion markieren. Dr. Hammond wies darauf hin, dass diese Zeichen als unsere Taten und Gedanken ausgelegt werden können, welche unsere wahre Herzenseinstellung zeigen. Er berichtete zudem aus seinen persönlichen Begegnungen mit der UNO in Ruanda und wie sie ihre Macht dort ausgenützt haben. Deshalb rief Dr. Hammond uns dazu auf, für Gott aufzustehen und uns nicht anzupassen.

CFT-Präsident Jürg Läderach und Vorstandsmitglied Walter Mannhart berichteten anschliessend von aktuellen Themen, dem Marsch fürs Leben und einem Artikel zur Erziehungsfreiheit christlicher Eltern. Ulrike Walker, auch bekannt als Bloggerin ‚Die Weiterdenkerin‘, schloss sich diesen aktuellen Themen anund schilderte ihre Beschäftigung mit der schulischen Sexualerziehung in der Schweiz. Sie beleuchtete die sogenannten „Experten“ einmal kritisch und hinterfragte ihre Motive in der Entwicklung der neuen Richtlinien für den Sexualkundeunterricht. Offiziell soll die neue Erziehung drei Ziele verfolgen: Erstens soll sie die Verbreitung von sexuellen Krankheiten verringern, zweitens sollen ungewollte Schwangerschaften, besonders bei Teenagern, verhindert werden und drittens soll die Ausübung sexueller Gewalt durch Aufklärung unterbunden werden. Studien zu diesen Thematiken zeigen jedoch, dass die angewandten Massnahmen oftmals das direkte Gegenteil von dem bewirken, was offiziell erwünscht wird. Frau Walker sieht in der Durchführung der Sexualerziehungsreform ein weiteres Ziel, nämlich die Durchsetzung der Menschenbilder und des Sexualverständnisses der Vertreter der Queer Bewegung (Unterstützer der sozialen Anerkennung und des öffentlichen Auslebens von Homosexualität) und dem Gender Mainstreaming.

Ein kreativer Höhepunkt der Konferenz war ohne Zweifel der Film zur Schöpfung von Kurt Waltensberger. Das Motto des Filmes lautete: „Vielfach kopiert, nie reproduziert.“Gott offenbart sich in seiner Schöpfung und lässt heute noch sein Genie in der Einzigartigkeit und Unnachahmbarkeit seiner Kreation entdecken. Wissenschaftler haben in der Natur Inspiration für ihre Erfindungen gesucht und Dinge, wie den Klettverschluss oder die Leuchtreklame, entwickelt. Andere Materialien, wie zum Beispiel die Chitinhülle der Insekten, sind von grossem Interesse für die Wissenschaft und die Industrie, doch bis jetzt hat noch niemand es geschafft, sie zu imitieren.

Lehrer Otto Unterrainer schloss den Tag mit einem zusammenfassenden Wort zur heutigen Situation der Christen. Wenn Christen die Bibel als die Grundlage für ihr Leben nutzen, werden sie abwertend als „Fundamentalisten“ bezeichnet. Die Medien verdrehen die Wahrheit, um ihre eigenen Interessen zu unterstützen. In Anbetracht dessen, wie verhalten wir uns? Stehen wir auf für unseren Glauben, wie die Märtyrer der frühen Christenheit?

Informiert bleiben!

 

(*)
?

(*)
?

(*)
?

(*)
?

(*)
?

(*)
?

(*)
?

(*)
Invalid Input