Es gibt nichts Gutes ausser: Man tut es!

Unter diesem Motto stand die diesjährige cft-Konferenz, an der sich Redner aus verschiedenen schweizer Organisationen zu den aktuellen Themen geäußert haben. Den Einstieg in den Tag machte Missionar Friedel Stegen, in dem er die Schweizer dazu anhielt, für ihren Glauben aufzustehen und die christlichen Grundlagen unserer Gesellschaft zu verteidigen, denn unser Wissen dessen, was richtig ist, reicht nicht aus. Wir müssen handeln.

Aus dem Gesundheitswesen:

Alfred Weidmann, Leiter von 4 Alters-und Pflegeheimen, berichtete aus seinen Erfahrungen mit dem Gesundheitswesen der Schweiz. Unser System wurde von 2000 Jahren christlicher Nächstenliebe geprägt und geformt. Doch heute stehen nicht mehr die Pflege und die Sorge um die Seele im Zentrum sondern allein die körperliche Gesundheit. Dies spiegelt sich in der zunehmenden Opposition und dem häufig offenen Hass gegen diejenigen Christen wieder, welche sich für die christlichen Werte stark machen und Abtreibung, Sterbehilfe, Genderpolitik und Sexualkundeunterricht kritisch kommentieren. Nächstenliebe darf nicht theoretisch bleiben, sondern muss intensiv ausgelebt werden.

Aus dem sozialkirchlichen Dienst:

Diesem Votum schließt sich Beatrice Gall, Leiterin der Stiftung „Zukunft Schweiz“, an. Sie betont, dass wir als Christen sowohl Salz als auch Licht in dieser Welt sein sollen. Dies können wir ganz praktisch tun, indem wir, neben dem Ausüben von Nächstenliebe und unterstützendem Gebet, auch gesellschaftspolitisch aktiv werden. Wir müssen die politischen Gelegenheiten, die uns das schweizer System bietet, nutzen: Dazu gehören unter anderem unsere Möglichkeit, Petitionen und Initiativen zu organisieren. In diesem Zuge berichteten Walter Mannhart und Paul Verstraaten, ein CfT Mitarbeiter aus Belgien, von derzeit stattfindenden politischen Aktionen, die die Unterstützung der Christen der Schweiz benötigen: die Revision des Lehrplans 21 und die Aktion „One of Us“, die beim europäischen Parlament eingereicht wurde.

Aus dem Bundeshaus:

Den Nachmittag des Anlasses begann Anette Walder, eine der offiziellen Beterinnen für das Bundeshaus. Sie teilte mit, wie das persönliche Gebet für Politiker von vielen begrüßt wird. Das Gebet definiert sie als „reden mit Gott und hören“. So erinnerte sie die Zuhörer daran, dass das Gebet Hand in Hand mit dem Hören auf Gottes Stimme einhergehen muss. Zusätzlich inspirierte sie die Anwesenden dazu, unserer Mitmenschen zu segnen, eine Tätigkeit die zurzeit häufig vernachlässigt wird.

Aus der Familienpolitik:

Dominik Müggler, der sich intensiv für die Arbeit gegen die Abtreibung eingesetzt hat, berichtete von den derzeitigen Bemühungen in der Politik, Familie zu definieren, wobei einzelne Vorschläge die traditionelle Familienstruktur mit einer verheirateten Mutter und Vater und deren Kindern völlig verneinen. Weiterhin verwies er auf die 11‘000 Abtreibungen, die die Schweiz im letzten Jahr gesehen hat und dass 55% von diesen auf misslungene Verhütung zurückzuführen sind. Dieser Egoismus hat unsere Familienpolitik gezeichnet. Wir als Christen können uns zum einen persönlich um unsere Mitmenschen kümmern und so die Abtreibungszahlen senken (SHMK), oder uns in der Öffentlichkeitsarbeit stark machen (MAMMA).

Aus der Wirtschaft:

Diese Reihe von Vorträgen schloss CfT-Vorstandsmitglied und Architekt Urs Hunziker mit einem Bericht aus seinem Leben ab. Er verglich die Art wie er geführt wurde mit dem Leitlichtern in einem Hafen. Die Kombination von Gottes Wort, unserem Gewissen und den Umständen, in die uns Gott gestellt hat, können uns den Weg für die Zukunft zeigen.

Informiert bleiben!

 

(*)
?

(*)
?

(*)
?

(*)
?

(*)
?

(*)
?

(*)
?

(*)
Invalid Input