Der Kampf gegen Gender geht weiter

Ende Juni fand in Stuttgart die vierte Demonstration gegen die Gender-Ideologie und die Sexualisierung der Kinder, welche mit dem geplanten baden-württembergischen Lehrplan vorangetrieben wird, statt. Dieser Anlass heisst jetzt neu „Demo für alle“ – in Anlehnung an das französische Vorbild „la Manif pour tous“, welche seit Ende 2012 an den vielen Demos jeweils hunderttausende Menschen mit dem gleichen Anliegen vereint hat: Nein zur „Ehe für alle“.

Unter dem schillernden Begriff „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ sollen Kindern möglichst beiläufig und fächerübergreifend alle möglichen Arten sexueller Ausrichtung unterbreitet werden. Heterosexualität ist dabei nur eine von vielen möglichen Formen von Sexualität. Eine vorurteilsfreie Gesellschaft soll das damit angestrebte „Ideal“ sein.
In einem Bericht über die vierte Demo schreibt freiewelt.net am 30.6.14: „Die vorangegangenen drei Demonstrationen waren schon erfolgreich gewesen, denn [Ministerpräsident] Kretschmann musste angesichts des Proteststurms zurückweichen. Er nahm Korrekturen vor: Aus »Akzeptanz sexueller Vielfalt« im Bildungsplan wurde das »sexuell« gestrichen, aus »Leitlinien« für den Unterricht wurden »Leitperspektiven«. Dies stellte sich allerdings als Etikettenschwindel heraus. Denn Kretschmann und Stoch bekundeten mehrfach, dass am eigentlichen Ziel nichts geändert werden solle.“
Doch die Gegner lassen sich von diesen „Schönheitskorrekturen“ nicht täuschen: Sie geben sich nicht so schnell zufrieden und planen eine weitere Demo im Herbst.
Ähnliches Verhalten von Seiten der Verantwortlichen für den Lehrplan 21 liess sich in den vergangenen Wochen auch in der Schweiz beobachten: Der Begriff „Gender“ wurde aus dem Lehrplan 21 gestrichen, resp. durch „Geschlechter“ ersetzt, doch die Einarbeitung von dessen Inhalten in den Lehrplan soll noch gründlicher erfolgen. Und dies trotz der Petition „Kein Gender im Lehrplan 21“ mit über 32‘000 Unterschriften, die am 20. Juli abgeschlossen wurde und explizit verlangt, dass auch die an die Gender-Ideologie angelehnten Inhalte gestrichen werden sollen. Deshalb heisst es auch für uns: Dranbleiben!

 

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