Liebe Mitchristen
Wiederum steht Weihnachten, das Fest des Lichtes, vor der Türe. Kerzen haben Hochkonjunktur, da ihr warmes Licht eine friedliche Atmosphäre und wohltuende Stimmung verbreitet. Dass eine Kerze im wahrsten Sinne des Wortes als leuchtendes Beispiel für das Leben eines Christen angesehen werden kann, zeigt obiges Gedicht von Hedwig von Redern:

Ein Licht, das leuchten will, muss sich verzehren;
Trost, Licht und Wärme spendend stirbt es still.
Ein Licht, das leuchten will, kann nichts begehren,
als dort zu stehen, wo der Meister will.
Ein Licht, das leuchten will, dem muss genügen,
dass man das Licht nicht achtet, nur den Schein.
Ein Licht, das leuchten will, muss sich drein fügen,
für andre Kraft und für sich nichts zu sein.
Ein Licht, das leuchten will, darf auch nicht fragen,
ob’s vielen leuchtet oder einem nur.
Ein Licht, das leuchten will, muss Strahlen tragen,
wo man es braucht, da lässt es seine Spur.
Ein Licht, das leuchten will in Meisters Händen,
es ist ja nichts als nur ein Widerschein.
Des ew’gen Lichtes Glanz darf es uns spenden,
ein Licht, das leuchten will für Gott allein.

Lasst uns alle Lichter sein in des Meisters Händen und mehr denn je hell leuchten in dieser dunklen Welt! In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern eine frohe Weihnachtszeit sowie ein gutes und gesegnetes neues Jahr.


Jürg Läderach
Präsident cft Schweiz

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