Durch die einzelnen Sportverbände werden den Kindern und Jugendlichen Broschüren ausgehändigt, um die Heranwachsenden gegenüber sexuellen Grenzüberschreitungen im Sport zu sensibilisieren und aufzuklären. Mit Recht wird das Thema „sexuelle Übergriffe“ im Sport thematisiert. Es erstaunt aber sehr, welche Institutionen als Fach- und Beratungsstellen angegeben werden. Bei der sehr umstrittenen Beratungsseite Lilli steht Prävention nicht im Zentrum. Vielmehr findet man schon nach kurzem Klicken eine Aufforderung zu mehr sexueller Aktivität und Anleitungen zum Überwinden des natürlichen Schamgefühls. Es schockiert richtig, was da den Kindern für Tipps gegeben werden. Noch krasser ist der Gedanke, dass dies im Zusammenhang mit dem Schutz vor sexuellen Übergriffen stehen soll und damit unter dem Deckmantel von Swiss Olympic geschieht!

Beim genaueren Nachfragen bei einem der Sportverbände zeigte sich die kontaktierte Person ebenfalls überrascht über diese Beratungsstelle. Sie wies aber darauf hin, dass die Links von Swiss Olympic übernommen wurden. Tatsächlich findet man auf der Homepage von Swiss Olympic unter Ethik im Bereich „sexuelle Übergriffe“ diese umstrittene Fachstelle. Lilli wirbt dann auch gleich auf der ersten Seite ihrer Homepage mit dem Swiss Olympic Signet.

Hier finden unter dem Label der Dachorganisation der Schweizer Sportverbände sexuelle Grenzüberschreitungen bei Kindern und Jugendlichen statt. Es ist wichtig, dass bei Swiss Olympic dagegen protestiert wird, damit solche Links entfernt werden. Herr Roger Schnegg ist der Direktor und Frau Judith Conrad ist für den Bereich Ethik zuständig. Auf der Homepage www.swissolympic.ch findet man die entsprechenden Mailadressen.

Informiert bleiben!

 

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