Kleiner Pressespiegel und Bilder

Der 10. «Marsch fürs Läbe» beeindruckte in Zürich mit persönlichen Berichten, einem Grusswort von Bischof Peter Bürcher und einer klaren Botschaft von Kantonsrat Hans Egli (EDU ZH). 1200 friedliche Lebensschützer zogen durch die Strassen Zürichs und sensibilisierten dafür, dass bis zu 90 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom inzwischen nicht mehr zur Welt kommen dürfen. Noch nie in den letzten zehn Jahren hatte der «Marsch fürs Läbe» eine so grosse Medienpräsenz. Das ist kein Selbstzweck. Wir wollen Gott dankbar sein dafür, dass es uns gelingt, die Forderung nach dem Lebensrecht der ungeborenen Kinder in die Öffentlichkeit zu tragen. Der einstündige Marsch durch den Zürcher Kreis 5 war einer der Höhepunkte des Tages, nachdem die Stadt Zürich den Lebensrechtsmarsch mehrfach verbieten wollte. Doch sowohl Statthalteramt als auch Verwaltungsgericht hatten zugunsten des Marsches entschieden. Unter grossem Polizeieinsatz fand der friedliche Menschenzug denn auch statt, wenn auch mit einiger Verspätung aufgrund von Blockaden linksextremer Kreise. Mehrfach wurde am Anlass an das erinnert, was in der Präambel der Schweizer Bundesverfassung festgehalten ist: «Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen.» Der «Marsch fürs Läbe» 2019 hat den Schwächsten des Schweizer Volkes am 14. September eine Stimme verliehen:

«Mehr als 1000 Menschen haben sich in Zürich am «Marsch fürs Läbe» beteiligt. Gemeinsam demonstrierten sie gegen Abtreibungen. Begleitet von einem Grossaufgebot der Polizei. Nebst einer bewilligten Gegendemonstration der Juso, die friedlich verlief, wurde die Aktion von radikalen Linken gestört. Um die unbewilligte Demonstration zu stoppen und ein Aufeinandertreffen dieser mit dem «Marsch fürs Läbe» zu verhindern, setzte die Polizei Gummischrot und Reizstoff ein.»
SRF Online, 14.09.19

«Schon noch krass, wenn man seine Meinung in der Schweiz nicht sagen kann, ohne dass es zu Gewalttätigkeiten kommt... Habe immer gemeint, wir seien so tolerant...»
«Morden an Erwachsenen ist sehr, sehr schlimm. Und wird mit vielen Jahre Haft bestraft. Aber ein noch nicht mal auf die Welt gekommenes Kind zu töten, weil es gerade nicht passt, soll normal sein?? Das will nicht in meinen Kopf.»
«Schon schade, dass es Verletzte und Sachbeschädigungen der Gegendemonstration geben muss, um überhaupt über den Marsch für das Läbe zu berichten.»
SRF Online, Kommentare, 14.09.19

«Auf dem Zürcher Turbinenplatz haben sie sich versammelt, die «Christen-Fundis», die «rechten Hetzer», die «Ewiggestrigen». Es sind wenig schmeichelhafte Etiketten, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des «Marschs fürs Läbe» angeheftet werden. Mehr als tausend von ihnen sind am Samstag nach Zürich-West gekommen, um gegen die Abtreibungspraxis in der Schweiz zu demonstrieren.
Wer sind diese Leute? Wie eine «Gefahr für die Schweizer Gesellschaft» wirken sie an diesem sonnigen Nachmittag nicht. Zu sehen sind viele ältere Personen, manche von ihnen gebrechlich, Menschen mit Behinderungen, Familien mit vier, fünf, sechs Kindern. Auch Jugendliche sind dabei, einige von ihnen geben sich als Mitglieder der Freikirche ICF zu erkennen. Eine Gruppe aus Polen schwenkt Holzkreuze. Auf Luftballons heisst es: «Danke, dass ich leben darf.» Von einer Grossleinwand strahlt ein Kind mit Down-Syndrom. Im Hintergrund spielt eine Blaskapelle…
…Die Abtreibungsgegner sehen es als ihre Mission, dieses Jahr in Zürich – mitten im «Sündenpfuhl» – zu marschieren. Nach vier Jahren Absenz und einigem rechtlichen Hin und Her haben sie wieder eine Bewilligung für den Umzug erhalten. Ursprünglich hatte sie ihnen der Stadtrat aus Sicherheitsgründen verweigert. Das Verwaltungsgericht verpflichtete die Behörden dann aber, die Kundgebung «im Rahmen des Möglichen vor der befürchteten Fremdeinwirkung zu schützen»…
…Gegen 14 Uhr wollen die Gegendemonstranten zum Turbinenplatz vorstossen, was ihnen jedoch nicht gelingt. Sie liefern sich Scharmützel mit den Sicherheitskräften, werfen Flaschen und Steine. Die Wurfgegenstände haben sie zum Teil in mitgebrachten Kinderwagen versteckt. Die Polizei antwortet mit Gummigeschossen und Tränengas…
…Mit etwa einer Stunde Verspätung werden die Gebete erhört. Die Polizei gibt die Route frei, wenn auch in verkürzter Form. Die Abtreibungsgegner setzen sich langsam in Bewegung. Die Polizei tut ihr Bestes, um Konfrontationen zu verhindern. Links und rechts des Umzugs marschieren Mitarbeiter in schwerer Montur mit...
NZZ, 16.09.19

«…Denn, so wird Co-Präsidentin Anna Luna Frauchiger zitiert: «Es kann nicht sein, dass christliche Fundamentalisten in Zürich ihre Hetze verbreiten können.» Und «Hetze», so der aus sozialistischen Diktaturen bekannte Zirkelschluss, ist bekanntlich keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
Damit solidarisieren sich die Juso zwar mit gewaltbereiten, antidemokratischen Gruppen, die eine Diktatur des Proletariats anstreben und sich zum Teil an so illustren Figuren wie dem chinesischen Massenmörder Mao Zedong orientieren. Aber wo kämen wir denn hin, wenn im weltoffenen und toleranten Zürich jeder seine Meinung sagen dürfte?»
NZZ Online, 15.09.19

«…Die Teilnehmenden der bewilligten Demonstration «Marsch fürs Läbe» versammelten sich gegen 14 Uhr auf dem Turbinenplatz. Gegen 15 Uhr formierten sich mehr als tausend Personen, um auf der bewilligten Route zu demonstrieren…
…Die Polizei stoppte den bewilligten «Marsch fürs Läbe» aus Sicherheitsgründen, um ein Aufeinandertreffen mit zum Teil vermummten Gegendemonstranten zu verhindern. Der bewilligte Umzug konnte gegen 15.45 wieder gestartet und auf einer verkürzten Route kurz nach 16.30 Uhr ohne weitere Zwischenfälle zu Ende geführt werden.»
Tages-Anzeiger Online, 15.09.19

 «…Kriegsähnliche Zustände am Samstag in Zürich: Teilnehmer einer unbewilligten Gegendemonstration wollten den «Marsch fürs Läbe» verhindern, entzündeten dafür Petarden und setzten Müllcontainer in Brand. Strassenbarrikaden verunmöglichten die erst nach langem Hin und Her bewilligte Demonstration gegen Abtreibungen, die linksautonome Kreise alljährlich bis zur Weissglut provoziert. Der Tag selbst habe eigentlich friedlich begonnen, erzählt Beatrice Gall. Sie ist die Mediensprecherin vom «Marsch fürs Läbe», deren Teilnehmer sich bereits am Vormittag im Prayerhouse und in der Liebfrauenkirche zu Gebetsveranstaltungen trafen. Die Atmosphäre sei dieses Jahr «sehr hitzig» gewesen. «Der Kampf mit der Stadt um die Bewilligung war heftig.»
Weltwoche, 19.09.19

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