Kleiner Pressespiegel

Der neunte «Marsch fürs Läbe» trug ein gesellschaftliches Tabu an die Öffentlichkeit: Die zahlreichen Leiden von Frauen und Männern nach einer Abtreibung. Persönliche Berichte von Betroffenen, ein Plädoyer der Nationalrätin Andrea Geissbühler und die Lancierung einer Petition an den Bundesrat prägten die Kundgebung auf dem Bundesplatz. Die Veranstaltung der friedlichen Lebensschützer konnte dank massivem Polizeischutz wie geplant durchgeführt werden. Diverse Medien berichteten ausführlich über den «Marsch fürs Läbe», der am 15. September 2018 in Bern stattfand. Dazu ein kleiner Ausschnitt.

«Der Grund, warum die Berner Innenstadt an diesem Samstag wie vor einem Cupfinal abgeriegelt und verbarrikadiert wird, ist einfach: Christlich-konservative Gruppen wollen sich vor dem Bundeshaus zum neunten «Marsch fürs Läbe» treffen, der eigentlich kein Marsch, sondern eine stehende Demonstration gegen das Recht auf Abtreibung ist. Frei durch Schweizer Städte marschieren können die strenggläubigen Christen nicht mehr, seit sie von Linksextremen als mächtige Speerspitze der Rechten und der Reaktion auserkoren worden sind, die es jedes Jahr niederzuschreien, mit Gegenständen zu bewerfen oder sonstwie am Reden zu hindern gilt – im Namen der Vielfalt und der Meinungsfreiheit.»
NZZ, 17.09.2018

«...Sollen sie sagen dürfen, was sie zu sagen haben? Unbedingt! Das Recht auf freie Meinungsäusserung ist ein unerlässliches Gut in jeder pluralistischen Demokratie. Wer all jenen, die eine andere Meinung haben, den Mund verbieten will, offenbart eine totalitäre Gesinnung – so wie nun linksextreme Kreise. Sie wollen die «unappetitliche Veranstaltung» stören und verhindern...
... Für ihre eigenen Widersprüche sind die Linksextremen offensichtlich blind. Denn zu einer diversen Gesellschaft gehört gerade auch, dass jemand sein Leben nach der Bibel ausrichten darf.»
NZZ Online, 13.09.2018

«An der Kundgebung «Marsch fürs Läbe» am Samstag in Bern ist eine Konfrontation zwischen christlich-konservativen Abtreibungsgegnern und Kritikern aus der linken Szene ausgeblieben. Die Gegenkundgebung zog zwar zum Bundesplatz und machte Lärm, drehte aber bald wieder ab. 1500 Menschen haben nach Angaben der Organisatoren am «Marsch fürs Läbe» teilgenommen. Eine Gegendemonstration mobilisierte bis zu schätzungsweise 800 Personen.»
SRF Online, 15.09.2018

«Mit dem neunten «Marsch fürs Läbe» wollten die Organisatoren ein Thema an die Öffentlichkeit tragen, das ihnen zufolge heute noch ein Tabu ist: Dass Frauen nach einer Abtreibung in seelische und körperliche Not kämen. Deshalb berichteten zwei Frauen an der Kundgebung von ihren Erfahrungen. An der Kundgebung lancierten die Organisatoren - unter ihnen die Schweizerische Evangelische Allianz und die EDU - auch eine Petition an den Bundesrat. Die Landesregierung soll sich anhand dieser Bittschrift ein «umfassendes, wissenschaftlich gestütztes Bild über die gesundheitlichen Folgen von Abtreibungen verschaffen». Der apostolische Nuntius in Bern, Erzbischof Thomas E. Gullicksen, richtete eine Grussbotschaft an die Teilnehmer.»
Tages-Anzeiger Online, 15.09.2018

 

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