Das Abstimmungsresultat zur Minarett-Initiative hat grosses Erstaunen und auch Empörung hervorgerufen. Doch noch selten lagen Prognosen und das tatsächliche Abstimmungsergebnis so weit auseinander. Am Abend des Abstimmungssonntags stellte ein Parteipräsident in der „Elefantenrunde“ im Schweizer Fernsehen fest, dass die Bürger ihre wahre Haltung nicht zu sagen wagten, weil sie von der so genannten öffentlichen Meinung abwich, was auch die anderen Parteipräsidenten bestätigten.

Somit wurde zugegeben, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ihre Gefühle und Gedanken nicht mehr auszusprechen wagten, weil diese von der Politik und Medienwelt nicht akzeptiert werde. Das ist ein Alarmsignal, das aufschrecken sollte. Kommentare und Äusserungen zum Abstimmungsergebnis im In- und Ausland waren oft in einem sehr gehässigen Ton abgefasst, der das Stimmvolk regelrecht für seinen Entscheid abstrafte. Die Medienwelt und die Politik nimmt nicht wahr, was der Bürger empfindet und im Alltag erlebt. Obwohl der Druck vor allem aus jenen Kreisen kommt, die sich gerne als Wahrer der Demokratie aufspielen, erinnern diese Verhaltensmuster eher an totalitäre Regime aus der Vergangenheit.

Die Unterdrückung von Meinungen und Themen, die vom Zeitgeist abweichen, nimmt zu. Interessant war, dass schon am Tag nach der Abstimmung gläubige Christen als eigentliches Problem für Sonderregelungen im Schulalltag genannt wurden. In den Nachrichten im Radio DRS äusserte sich eine Mitarbeiterin des zürcherischen Erziehungsdepartements entsprechend. Gemäss ihrer Feststellung würden vor allem Mitglieder aus Freikirchen Dispensationsgesuche für Klassenlager und Schwimmunterricht stellen und nicht Muslime. Geht man diesen Gesuchen auf den Grund, zeigt es sich, dass die wahre Ursache die Befürchtung von Alkohol- und Drogenkonsum sowie unerwünschte Beziehungen zwischen den Geschlechtern ist.

Die meisten christlichen Eltern sind nicht gegen Klassenlager. Aber sie haben das berechtigte Anliegen, die Unversehrtheit ihre Kinder zu erhalten. Wären Klassenlager und Schwimmunterricht geschlechtergetrennt, wäre die Problematik schon entschärft. Würden Lagerverantwortliche das strikte Verbot von Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum durchsetzen, würde wohl kaum jemand sein Kind vom Klassenlager abmelden. Zudem zeigt sich, dass grössere Anlässe im Klassenverband auch die Lehrkräfte zunehmend überfordern. Erinnert sei an die Gewaltexzesse von Schülern anlässlich einer Schulreise nach München im vergangen Jahr.

Schon im Vorfeld der Abstimmung zur Minarett-Initiative gab es Diskussionen über den Plakat-Verbotsentscheid der Stadt Basel auf öffentlichem Grund. Die Behörde begründete dieses Verbot mit einem Verweis auf eine Reglementsverletzung. Hingegen schien das Plakat mit der nackten Frau, die für die Erotikmesse Ecstasia warb, das Reglement nicht zu verletzen. Solche Auslegungen sind nicht nachvollziehbar.

Kritisches zur Klimadebatte

Mitte Dezember beherrschte die Weltklimakonferenz in Kopenhagen die Berichterstattung sämtlicher Medien. Grosses erwartete man von der Konferenz. Die Ergebnisse fielen aber eher enttäuschend aus. Kurz vor Konferenzbeginn machte eine Meldung die Runde, dass Hacker in das Computersystem der englischen Universität East Anglia in Norwich eingedrungen waren, vertrauliche Daten gestohlen und diese ins Internet gestellt hatten. Die Hacker veröffentlichten Quelltexte, Datenreihen und E-Mailkorrespondenzen zwischen Wissenschaftlern (abrufbar unter: wattsupwiththat.com). Das Klimaforschungsinstitut der Universität ist eines der nur vier Institute, deren Daten vom Weltklimarat verwendet werden.

Am 28. Dez. 09 berichtete der Publizist Hans Rentsch über das „Climagate“: „Klimawissenschafter diskutierten per E-Mail untereinander Aktionen gegen kritische Fachkollegen. Auf der Website www.heise.de/tp sind einige der unschönen Praktiken beschrieben: Es geht dabei etwa um Versuche, Daten zu «beschönigen» oder zu «verbessern», in einer E-Mail als «Trick» bezeichnet. In einer anderen Nachricht heisst es, man könne die Erwärmung leider nicht beweisen. CRU-Direktor Phil Jones schrieb, er würde die vom Institut gesammelten Klimadaten lieber vernichten, als sie über ein Gesuch nach dem Informations-Freiheitsgesetz an die Klimaskeptiker herauszugeben. Und er forderte seinen Kollegen, den amerikanischen Klimaforscher Michael Mann, auf, E-Mails zu löschen. Dieser wiederum gibt Kollegen zu bedenken, ob man nicht eine Wissenschafts-Zeitung boykottieren solle, weil dort Artikel von Klimaskeptikern veröffentlicht würden, die sonst vom Peer-Review-Prozess abgelehnt wurden («I can't see either of these papers being in the next IPCC report. Kevin and I will keep them out somehow - even if we have to redefine what the peer-review literature is!»). “

Man darf nicht vergessen, dass es in der Klimadebatte auch um sehr viel Geld geht. Viele Interessengruppen möchten ein Stück von diesem Kuchen abschneiden. Es geht ja nicht um die Frage, ob eine Klimaveränderung stattfindet, sondern um die Art und Weise, wie in dieser Thematik gewisse Ansichten und Meinungen unterdrückt werden.

Man wird dabei an die Waldsterbe-Thematik erinnert. Damals waren Medien und Politik über den sterbenden Schweizer Wald in Folge der schlechten Luftqualität in gros–ser Besorgnis. Dabei gab es schon zu Beginn der Debatte warnende Stimmen, die darauf hinwiesen, dass nicht die Luft Hauptursache für den schlechten Zustand des Waldes sei, sondern dessen Überalterung. Diese Äusserungen wurden damals nicht wahrgenommen, man unterdrückte sie oder machte sie lächerlich.

Mit dem Forschungsprojekt „Sanasilva“ sollte anhand der Baumkronenverlichtung der Krankheitszustand der Bäume festgehalten werden. Das Ergebnis war ernüchternd. Es wurde eine Zunahme der Verlichtungen festgestellt, wobei die Sterberate der Bäume tief blieb. Heute spricht niemand mehr vom Waldsterben. Was uns heute von der Debatte geblieben ist, sind Tempo 80/120 und diverse weitere Temporeduktionen auf den Autobahnen um diverse Schweizer Städte.

Tumultartige Szenen während eines Vortrages

Ende November 2009 lud die EDU Zürich die bekannte ehemalige TV-Sprecherin Eva Herman zu drei Vorträgen in die Schweiz ein. Bei den Vorträgen in Winterthur und Zürich kam es zu tumultartigen Szenen im Saal. Vertreter der linksautonomen Szene störten die Veranstaltungen zum Teil heftig. Grund waren die von Eva Herman zum Thema ‚Familie und Gesellschaft’ vertretenen Ansichten. Sie betont die Wichtigkeit der Mutter in der Kindererziehung und ist der Meinung, dass Krippenangebote eine Mutter niemals ersetzen können. Eva Herman war verschiedenen Angriffen der Medien ausgesetzt, wobei diese versuchten sie durch eine Falschzitierung in eine nationalsozialistische Ecke zu drängen. Sie hat Verlage und Journalisten gerichtlich belangt und alle Prozesse gewonnen. Frau Herman kennt die Medienszene bestens und weiss, wie sie funktioniert.

Sie bezeugt aus eigener Erfahrung, dass aus Karrieresucht ihre Ehe in Brüche ging und sie unfähig war in einer gesunden Beziehung zu leben. Heute vertritt sie klar christliche Werte und setzt sich für eine Familienstruktur ein, in der sich Kinder gesund entwickeln können.

Die Unterdrückung von Ansichten und Meinungen, die nicht dem Zeitgeist folgen, wird stärker. Wahrheiten, die nicht wahr sein dürfen, werden unterdrückt und totgeschwiegen. Trotz der medialen Übermacht darf man sich im Glauben nicht erschüttern lassen. Gottes Wahrheit lässt sich weder unterdrücken, noch wird sie verstummen. Als Christ ist man täglich dem Druck ausgesetzt, sich anzupassen und nicht anzuecken. Es ist wichtig, dass wir diese Gefahr erkennen und diesem Druck widerstehen.

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