Die Unterschriftensammlung endet am 1. Oktober. Bis August lagen gut 20‘000 Unterschriften vor und es werden täglich mehr. Das stimmt zuversichtlich, dass bis zum Abschluss der Sammlung eine stattliche Anzahl an Unterschriften zusammenkommt und so der Petition das notwendige Gewicht verliehen wird.

Auch cft ist daran, Unterschriften zu sammeln. Unter dem Motto „Für eine verantwortungsvolle Erziehung – Keine Sexualisierung der Volksschule“ führte cft im September Sammelaktionen auf der Strasse in Rapperswil, Wetzikon, Glarus, Wattwil und Einsiedeln durch. Nach aussen deutlich erkennbar durch ein rotes Petitions-Shirt und mit konkreten Beispielen von Unterrichtsmaterialien für den Kindergarten dokumentiert, gingen die Einsatzteams direkt auf die Passanten zu und sprachen sie auf die Petition an. Es war ermutigend, wie die grosse Mehrheit der Passanten, die stehen blieben, auch spontan die Petition unterschrieben. Sie sind nicht einverstanden, dass die Kinder bereits im Kindergarten obligatorisch aufgeklärt werden sollen. Es wurde aber auch sichtbar, dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung überhaupt nicht weiss, was alles in Vorbereitung ist.

In mehreren Kantonen der Innerschweiz hat das Petitionskomitee einen Flyer mit konkreten Beispielen und der Möglichkeit zur Unterschrift in die Haushaltungen versandt, um so die Leute flächendeckend anzusprechen. In Basel wurde als Reaktion auf die Verteilung der Sex-Koffer und -Boxen (siehe cft-Bulletin 2/11) ein Eltern-Komitee gegründet, welches sich entschieden gegen die Absichten der Regierung und Behörden wendet. Eltern haben ein Gesuch beim Bildungsdirektor eingereicht, um ihre Kinder von der Arbeit mit der Sex-Box dispensieren zu lassen. Somit wurde eine deutliche und unmissverständliche Gegenposition zu den Absichten der Basler Schulbehörden bezogen. Das Kompetenzzentrum Sexualpädagogik der PHZ in Luzern und andere Exponenten sind seit der Lancierung der Petition zu einer abwartenden und beschwichtigenden Haltung übergegangen. Das heisst aber nicht, dass dem Tiger schon die Zähne gezogen worden sind. Viel eher ist dahinter die Taktik zu vermuten, dass man nun erst einmal warten will, bis sich die Wogen wieder geglättet haben, um anschliessend zu beurteilen, wie man weitergehen kann.

Dies zeigt, dass es notwendig ist, mit einer klaren Überzeugung und Haltung nach aussen aufzutreten. Neben dem koordinierten Vorgehen auf politischer Ebene sind auch persönliche Stellungnahmen gegen eine moralisch nicht vertretbare Sexualpädagogik in den Schulen bei den lokalen Schulbehörden und Lehrern notwendig, um die Grenzen zum Schutz der eigenen Kinder aufzuzeigen. Hier können und sollen Eltern noch vermehrt aktiv werden

Informiert bleiben!

 

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