Kürzlich war zu lesen, dass in Japan grossangelegte Scheidungsfeiern angeboten werden. Der Höhepunkt dieser „Zeremonie“ ist das gemeinsame Zerhämmern der Eheringe, die ein Symbol für ewige Treue und Liebe sind.

Die Gästeliste ist dabei oft dieselbe wie an der vorangegangenen Hochzeit. Kindern, Eltern, Geschwistern und Freunden wird an der Feier erklärt, warum sich das Paar scheidet, wie das Vermögen aufgeteilt wird und wer das Sorgerecht für die Kinder bekommt. Anstatt der Beiträge, die an Hochzeitsfeiern üblich sind, geben Freunde mit Scheidungserfahrung gute Tipps für die getrennte Zukunft. Auf dem Höhepunkt der Feier zerstören die beiden Ehepaare mit einem gemeinsam geführten Hammer ihre Eheringe.

Hiroki Tarai ist ein Anbieter von Scheidungsfeiern in Japan. Sein Angebot ist sehr gefragt. 900 Anfragen stapeln sich auf seinem Schreibtisch, in Japan wird jede dritte Ehe geschieden. Auch in Österreich werden schon Scheidungsfeiern mit passenden Scheidungstorten beworben. Ein Veranstalter (www.diefestmacher.at) bietet Scheidungsparties neben Hochzeiten und Taufen an. Im Jahr 2007 fand in Österreich eine Scheidungsmesse statt, wo man anonym Informationen zu Erbrecht, Fürsorge und Unterhalt erhalten konnte. Scheidungen sind salonfähig geworden und Geschäftsleute machen sogar Geld damit. Doch Gottes Wort bleibt bestehen: „Du sollst nicht ehebrechen“ (2. Mose 20.15).

Links: www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx 

www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.feiern-wie-zur-hochzeit-scheidung-auf-japanisch.77e999dd-f3c0-4803-8b65-bacd3ed88280.html

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