Für cft ist es ein Anliegen, den Einfluss der freizügigen Sexualerziehung in Kindergarten und Schule einzudämmen. Bereits ab 2011 unterstützte cft zusammen mit anderen Organisationen die Petition und darauffolgend die Initiative „Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule“. Dass während dieser Zeit das umstrittene „Kompetenzzentrum für Sexualpädagogik und Schule“ seine Arbeit unter diesem Namen einstellen musste, darf als Erfolg der Zusammenarbeit und des Einsatzes vieler Organisationen und Privatpersonen verstanden werden. Sehr erfreulich ist auch, dass im Lehrplan 21 im Kindergarten und der Unterstufe (Zyklus 1) das Thema Sexualität sehr zurückhaltend und im Sinne der Initiative vor allem auf Prävention sexueller Übergriffe ausgerichtet ist. Dennoch kann man sich nicht zurücklehnen, denn auch die Vertreterinnen und Vertreter der emanzipatorischen Sexualerziehung möchten ihr Ziel trotz breiten Widerstands erreichen. So wurde im Mai dieses Jahres eine Allianz unter der Federführung der „Sexuellen Gesundheit Schweiz“ (SGS) gegründet, um für das „Recht auf Sexualaufklärung in der Schweiz einzustehen, basierend auf dem Dokument „Standards für die Sexualaufklärung in Europa“ (WHO, BZgA, 2011)“ (allianz-sexualaufklärung.ch). Diese WHO-Standards sehen unter anderem Masturbation als ein Thema, das man 0 - 4-Jährigen vermitteln soll. Das Dokument ist im Grunde eine Neuauflage des vom oben erwähnten Kompetenzzentrum verfassten „Grundlagenpapiers Sexualpädagogik und Schule“, welches ebenfalls aufgrund von scharfer Kritik zurückgenommen wurde, nun aber unter dem Label der WHO daherkommt und durch die von der SGS neu geschaffene Allianz von einer breiten Basis mitgetragen werden soll.

Bereits vor der Gründung dieser Allianz forderte der Tessiner Nationalrat Fabio Regazzi Ende 2014 den Bundesrat auf, die teilweise obskuren theoretischen Grundlagen der SGS einer unabhängigen wissenschaftlichen Untersuchung zu unterziehen. Dass dabei auch Fachleute berücksichtigt werden sollen, welche den theoretischen Grundlagen der SGS aus wissenschaftlichen Gründen kritisch gegenüberstehen, scheint selbstverständlich. Doch das ist es nicht und darum unterstützt cft die von „Zukunft CH“ lancierte Petition „Schluss mit zweifelhafter Sexualpädagogik“ an Bundesrat Berset, womit genau dieses Anliegen vertreten wird. Weitere Informationen über die Petition finden Sie auf dem Petitionsbogen, welchen Sie ganz oder teilweise ausgefüllt bis zum 24. Juli 2015 an Zukunft CH zurücksenden können. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! (SM)

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