Unter dem Motto „Alle von einem Mann und einer Frau geboren“ riefen verschiedene Organisationen zu einer Grossdemonstration für die Familie und gegen das neu geplante Gesetz der Homo-Ehe in Paris auf.

Und die Leute kamen. Hunderttausende versammelten sich am 13. Januar 2013. Laut Veranstalter waren es zwischen 800‘000 und 1 Mio Leute. Die Polizei sprach von 340‘000… Teilnehmern. Alle mit demselben Anliegen: „François, ta loi on n‘en veut pas!“ (François Hollande, Präsident von Frankreich, wir wollen dein Gesetz nicht!) Am 29. Januar 2013 soll der neue Gesetzesvorschlag der Regierung im Parlament verabschiedet werden, welcher  die Homo-Ehe mit Adoptionsrecht legalisieren würde.

Eine solch überwältigende Unterstützung von Hunderttausenden, die bei eisiger Kälte auf die Strasse gehen, ist selbst in Frankreich aus-sergewöhnlich. Laut Medienberichten war das eine der wichtigsten Kundgebungen zu sozialen Themen seit jener für die freie Schule 1984.  (L’Orient, 14.01.13). Das müs-ste der Regierung zu denken geben und zeigt die Breite der Ablehnung des neuen Gesetzes. Am gleichen Abend noch erklärte die Justizministerin, Christiane Taubira, dass es zu diesem Gesetz kein Referendum geben werde und der Text wie geplant zur Abstimmung komme.

Drei Demonstrationszüge marschierten von verschiedenen Ausgangspunkten zum Eiffelturm, vom Place d’Italie, von Porte Maillot und von Denfert-Rochereau. Sie trugen Slogans wie „un père, une mère, c’est élémentaire“ (ein Vater und eine Mutter sind lebensnotwendig) oder „un enfant doit pouvoir naître d’un homme et d’une femme“ (ein Kind muss von einem Mann und einer Frau geboren werden).

cft Frankfreich nahm mit einem Grossaufgebot an der Kundgebung teil. Delegationen aus Belgien und der Schweiz unterstützten das Anliegen und marschierten gemeinsam mit ihnen für die gottgewollte gesunde Familie: ein Mann, eine Frau und deren Kinder. Alle wurden reich gesegnet und ermutigt. Einmal mehr wurde uns Teilnehmern klar, dass es weit mehr Menschen gibt, die christliche Werte unterstützen, als uns durch die ideologisch gefilterten Presseberichte weisgemacht werden will. Es ist bezeichnend, dass die Schweizer Presse erst im Laufe des Nachmittags den Grossanlass kommentierte. Love Parades oder sonstige Massenveranstaltungen mit mehreren hunderttausend Leuten wurden in der Vergangenheit schon weit im Voraus angekündigt, kommentiert und hervorgehoben…

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